Pressematerial "Süsses Wien"

Weshalb schmeckt der Apfelstrudel in Wien tatsächlich ein wenig anders als anderswo? Was haben die kleinsten Pralinen der Welt mit einem der berühmtesten Architekten aller Zeiten zu tun? Wo gibt es Kaffee in Fässern und wen ließ Kaiserin Sisi rufen, wenn ihr ausnahmsweise einmal nach Gaumenfreuden zumute war? Jede Delikatesse in der Hauptstadt der Mehlspeisen hat ihr eigenes kleines Geheimnis, viele davon werden hier gelüftet. Die weltberühmten Wiener Zuckerbäcker unserer Zeit bewahren voll Stolz die Traditionen vergangener Jahrhunderte und lassen sich über die Schulter schauen, wenn sie mit viel Kreativität neue Traditionen schaffen.

Seiten aus "Süßes Wien"  

Aus dem Vorwort:

In diesem Bildband werden viele der besten Wiener Betriebe vorgestellt, die sich den Süßspeisen, der kulinarischen Spezialität der österreichischen Hauptstadt schlechthin, verschrieben haben. Neben den traditionsreichen Zuckerbäckereien, viele davon ehemals kaiserlich-königliche Hoflieferanten, sind auch die innovativen Süßwarenspezialisten vertreten, die diese sorgfältig gepflegten Traditionen um neue Ideen bereichern und die gastronomische Kultur der „Hauptstadt der Mehlspeisen“ ins 21. Jahrhundert führen.

Sei es eine Konditorei, Patisserie, sei es ein Bäcker oder Mehlspeiskoch, seien es Kaffeehäuser, Röster oder Bonbongeschäfte, beinahe alle haben einen größeren oder kleineren Bezug zu mindestens einer Kunstrichtung, entweder zur Musik, zur Literatur, oder zur bildenden Kunst. Bei den meisten lassen sich Bezüge zu mehreren und bei einigen sogar zu allen Künsten feststellen, sodass die Zuordnung nicht immer einfach war. Denn die Klammer für die Betriebe bilden in diesem Buch nicht gastronomische Kriterien, sondern eben die einzelnen Kunstrichtungen. Daraus ergibt sich ein sehr abwechslungsreiches Bild des „Süßen Wien“ und ein frischer, ungewöhnlicher Blick auf die Szene, der auch in den begleitenden Bildern anklingt. Neue Verwandtschaften einzelner Unternehmen zueinander können entdeckt werden und die Spurensuche nach den „süßen Artefakten“ kann so für den Leser und die Leserin zu einer unterhaltsamen Erforschung noch unentdeckter Reize der Stadt führen.
Da lag es dann auch nahe, in kurzen, einleitenden Kapiteln der umgekehrten Frage nachzugehen, ob denn auch Wiener Künstler oder Kunstwerke, die in Wien anzutreffen sind, von Süßem inspiriert wurden? Man muss schon ein wenig graben, um diese Inspirationsquellen zu entdecken, aber es macht Spaß, ihnen nachzujagen und eine süße Köstlichkeit, von der man weiß, dass schon einer der ganz Großen dieser Stadt sie schätzte oder gar verewigte, kann ihr ein interessantes neues Aroma verleihen.

  Kurzbiografie Lily Grynstock

Die Autorin, die unter diesem Namen Restaurantführer veröffentlicht, ist Doktor der Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und lebt als freischaffende Autorin in Wien.

Bislang sind im Umschau Verlag erschienen: Kulinarische Entdeckungsreisen Wien International (Co-Autorin) und Süsses Wien, Kaffeehaustraditionen.

Sie veröffentlichte darüber hinaus zahlreiche belletristische Arbeiten unter anderem bei dtv und Scherz, schreibt Drehbücher, Restaurantführer und Texte für das Internet.

Porträts Grynstock

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Fotografin Petra Schmidt Kurzbiographie

petra schmidt
selbständig seit 1991
assistenzzeit bei namhaften fotografen
zahlreiche auslandsreisen
lebt und arbeitet in wien
Spezialistin im bereich Foodfotografie
Steckenpferd Architektur

www.diefotografin.at

"Die Fotos für das Buch "Süsses Wien" zu machen war für mich eine große Herausforderung. Als Foodfotografin, die vorwiegend im Studio eigene Lichtstimmungen und Stillleben konstruiert, galt es in diesem Fall , eine neue Arbeitsweise zu finden. Die Aufgabenstellung: die Besonderheit eines Betriebes und dessen Produkte fotografisch darzustellen - direkt vor Ort - war besonders spannend. Aber nicht nur die Gebäude, Einrichtungen und
Maschinen bestimmen den Charakter eines Betriebes, auch dessen Produkte und vor allem die Menschen ( der Mensch) die in dem Betrieb arbeiten und /oder die Produkte "erfinden". Dadurch war Architekturfotografie genauso wichtig, wie Produkt- und Porträtfotografie.


Es war schön so viele verschiedene Situationen vorzufinden, eine
fotografische Lösung zu suchen und bestmöglich - visuell - umzusetzen. Ich hab sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt, vor allem auch sehr viele Menschen kennen gelernt."

Presseberichte
  

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